Medienkompetenzprojekte wirken vor allem dann, wenn sie vor Ort Netzwerke aufbauen, die tragfähig sind, viele unterschiedliche Ansätze einbinden und in konkreten Projekten verwirklicht werden. Allein die Möglichkeit außerschulisch z.B. mit GreenScreen zu spielen kann bei Kindern die Sensibilität für veränderte Wirklichkeiten (FakeNews) anbahnen. Die gmünder wissenswerkstatt eule ist hierfür als Ort an welchem derartige Projekte stattfinden geradezu prädestiniert. Aber ein Ort allein ist nur die halbe Miete. Diese Projekte brauchen Menschen, die sich Gedanken machen, welche Herausforderungen auf welche Weise zu „handlen“ ist. Ich bin stolz und froh Teil eines solchen Netzwerkprojektes zu sein und darf auf unser Projekt https://medien-durchblick.de hinweisen. Ich hoffe auf neue Bekanntschaften und viele Diskussionen zum Thema.
Unterrichtsrezepte (?) fürs Distanzlernen
Als ich vor über 20 Jahren Lehramt studiert habe, war das damals schon selbst 20 Jahre im Umlauf befindliche Buch des Lehrerehepaars Grell „Unterrichtsrezepte“ immer wieder Stein des Anstoßes für intensive didaktische Erörterungen seitens verschiedenster Professoren. Für mich als junger Lehreamtsstudent erschienen die Gegenargumente für „Rezepte“ in der Unterrichtsplanung damals sehr schlüssig. Nach nun 20 Jahren Berufserfahrung und insbesondere auch nach ein paar Jahren in der LehrerInnenbildung sehe ich das doch sehr viel differenzierter.
In der Vorbereitung eines Workshops zu den didaktischen Grundüberlegungen für ein gelingendes Hybridmodell wurde mir sehr schnell sehr deutlich, dass es viele dieser rezeptartigen Überlegungen gibt und diese zum einen meist die planerische Grundhaltung der konstruktivistischen Didaktik einnehmen und zum anderen sehr viele Ideen und Methoden bereitstellen, die den Handlungsspielraum, aber auch die Überlegungen zur Leistungsbeurteilung im Unterricht enorm erweitern.
Eule – online Session – meet and code
In der Gmünder Wissenswerkstatt Eule findet in dieser Woche ein Online-Seminar Meet and Code für Kinder und Jugendliche statt. Das Angebot startet am Donnerstag, 10. September, von 10 bis 11.15 Uhr. In dieser Zeit wird online erklärt, wie eine einfache Android- oder iOS-App gebaut werden kann. Als Teilnehmer kann man bis 14 Uhr an seiner App zu Hause arbeiten. Ab 14 Uhr wird eine nicht verpflichtende Präsentation der Ergebnisse stattfinden. Voraussetzungen und Teilnahmelink sind unter https://www.gmuendereule.de/programm/kursdetails/course/app-gehts-sprechende-bilder-als-app.html zu finden.
Teams-Besprechungslink: https://t1p.de/eule-online
Zur Arbeitsplattform während der Session geht es hier:
https://padlet.com/alexweller/LMZ_Online_Angebot_AppProgrammierung
QR Code Generator – ohne Werbung oder Tracking
Für unterschiedliche Projekt in der Schule werden immer wieder QR Codes gebraucht. Bisher wurden dabei Seiten eingesetzt, die – wie im Internet üblich – Besucher tracken und Daten an Firmen wie g00gle oder faceb00k weitergeben. Damit in Zukunft QR Codes ohne diese Firmen erzeugt werden können, wurde unter https://kreidezeit.kiwi/scratch/qr-code-generator.html ein QR-Code Generator zur Verfügung gestellt, der absolut trackingfrei arbeitet. Der erzeugte QR Code wird einfach mittels eines Screenshots gespeichert. Man kann sogar die Fehlertoleranz des Codes einstellen, d.h. wie viel Code darf ohne Verlust des Codierten wegfallen. Es gibt natürlich viele Projekte dieser Art im Netz zu finden (Adressen unter Weiterlesen), das Besondere und evt auch die Möglichkeit Schüler von der Mächtigkeit von Scratch zu überzeugen, ist dass dieser Generator eben in dieser blockorientierten Sprache erstellt wurde und es durchaus möglich ist hier die Arbeitsweise in Ansätzen nachzuvollziehen.
Der Generator wurde aus…
„QR Code Generator – ohne Werbung oder Tracking“ weiterlesen
#wirfürschule – ein intensiver online Hackathon
Die Idee einen online Hackathon zur Schule und zu den gerade deutlich werdenden Herausforderungen zu machen, fand ich sehr ansprechend. Genauso ansprechend waren und sind die PatInnen und Paten für die jeweiligen Herausforderungen, was für mich einer der entscheidenden Gründe fürs Mitdenken und kreativ werden war. Doch was tun? Für mich stand relativ schnell fest, dass ich gerne ein kleines überschaubares Thema, welches konkret und evt mit Ergebnis bearbeiten möchte. Nach ein wenig Hin- und Her im Slackuniversum des Hackathons, fiel mein Blick auf die Abbildung von Lerngängen und digitale Repräsentation von Touren. Leider war die große Gruppe nicht so recht zu überzeugen… Nur zwei interessierte MitstreiterInnen gaben unserem Projekt so viel Auftrieb, dass wir es bis zum letzten Tag und zu einem annehmbaren Ergebnis gebracht haben. Vielen Dank auch noch einmal von dieser Stelle. Ich glaube unser „e-book“ spricht für sich und wir laden alle BesucherInnen ein, sich darin einmal umzusehen, den Link zu teilen und evt. selbst auf Tour zu gehen.
https://t1p.de/wfs-hackathon-digitale-touren
Mit Thunkable x eine Webseite als App auf mobile Systeme bringen
Programmieren von Apps ist prinzipiell eine sehr aufwändige und durchaus komplizierte Sache, außer wenn man die Baukästen des App-Inventors oder auch von thunkable x verwendet. Ähnlich dem WYSIWYG Ansatz werden hier Funktionen, Buttons und Bilder einfach durch „Drag and Drop“ zusammengeschoben. Was bleibt ist die Logik, über die man länger nachdenken kann.
Mit diesen Baukästen kann man sehr einfach z.B. einen Webviewer installieren, der auf eine bestimmte Webseite zeigt und als App auf den gängigen mobilen Systemen oder auch als Web-App eingesetzt werden kann.
Die Möglichkeit den App-Inhalt, sowie das App-Design, ins Netz zu verlagern, macht von vielen systembedingten Voraussetzungen unabhängig. Ebenso sind Updates oder Veränderungen im Design nur eine Sache von wenigen Klicks. In diesem Arbeitsblatt wird gezeigt, wie einfach und schnell eine derartige App erstellt ist.
Zum App-Inventor wurde ein Schüler-Online-Angebot mit dem LMZ BaWü veranstaltet, welches hier zu finden ist.
Threema Work / Threema im Unterricht ( auch als QR Scanner) und ID ECHOECHO
In Baden-Württemberg können Lehrerinnen und Lehrer Threema Work als Messenger einsetzen. Dieser Messenger wurde durch Experten des Kultusministeriums geprüft und ist durch die durchdachte Verschlüsselung mehr als nur DSGVO konform.
Als ich in Klasse 5/6/7 einen Workshop zum Messenger für das Landesmedienzentrum durchgeführt habe, entstand meine Threema QR-Code Rallye, die hier verfügbar ist.
Als kleines Problem, welches jedoch durch Threema selbst gelöst werden kann, stellte sich heraus, dass viele Schülerinnen und Schüler auf ihren Android Geräten keinen QR-Code Reader installiert haben.
Threema kann auch als QR-Code Scanner eingesetzt werden.
Zum einen kann in jedem Chat ein QR-Code gescannt werden, d.h. wenn Schülerinnen und Schüler einen Text-QR-Code lesen sollen, reicht es z.B. der Lehrerin, dem Lehrer eine Nachricht mit diesem QR-Code zu schreiben.
Zum anderen kann die ID ECHOECHO sehr gewinnbringend eingesetzt werden, denn statt der Lehrerin, dem Lehrer eine Nachricht zu schreiben, kann der QR-Code direkt an die ID ECHOECHO gesendet werden. Dann muss niemand anderes eine Nachricht löschen.
ID ECHOECHO als schnelles Notizbuch
Die ID ECHOECHO kann immer gelöscht oder wieder neu installiert werden. Diese dient im eigentlichen Sinn zum Test der Verbindung mit Threema-Servern. Ich nutze diese ID sehr oft, um mir selbst Nachrichten zuzusenden, aus denen ich keine Notiz machen möchte, oder die ich einfach schnell zum weiteren bearbeiten speichern will. QR-Codes unterwegs scannen ist hier eine der wichtigsten Anwendungen.
ID ECHOECHO als Dateitransferwerkzeug
Eine andere wichtige Anwendung ist der Dateitransfer vom Computer zum Android-Handy ohne Kabel o.ä., denn über den Nutzer ECHOECHO kann man per Threema Web Dateien versenden, die dann einfach wieder zurückkommen, jedoch auch vom Smartphone aus geladen werden können. Perfekt zum Dateitransfer.
Wie dies gemacht wird werde ich in den nächsten Tagen als turory AB veröffentlichen.
Wir programmieren eine Android App – LMZ-online-Angebot für SchülerInnen
Eine Android App programmieren ist mittlerweile auf vielfältige Art und Weise möglich. Mit einem Online-Angebot speziell für Schülerinnen und Schüler bot das Landemedienzentrum LMZ Baden-Württemberg eine Möglichkeit an, während der Zeit der Schulschließung auch in diesem Bereich neue Horizonte zu entdecken.
Dieses Online-Angebot wurde mit Materialien der Initiative: www.appcamps.de erstellt und ist unter dem Weiterlesen Tag zugänglich.
„Wir programmieren eine Android App – LMZ-online-Angebot für SchülerInnen“ weiterlesen
Digitale Sprechstunde: Leichter Einstieg in Moodle!
Für die momentan außerordentliche Situation in den Schulen hat das Landesmedienzentrum digitale Sprechstunden organisiert. Unter anderem wird in diesen Sprechstunden über das Lern-Management-System Moodle gesprochen. In kurzen Sessions werden die wichtigsten Grundfunktionen erklärt.
Die Folien der Session, welche am Freitag 27.03. durchgeführt wurde finden Sie unter weiterlesen:
„Digitale Sprechstunde: Leichter Einstieg in Moodle!“ weiterlesen
Aus Scratch Programmen eine WebApp generieren
Für meinen Informatik Unterricht in Klasse 7 habe ich ein Scratch-Programm entworfen, in welchem veranschaulicht wird, wie Dezimalzahlen in Binärzahlen umgewandelt werden können. Damit die Schülerinnen und Schüler schnell Zugriff auf diese Anwendung haben, habe ich diese sozusagen als WebApp für unsere iPads zugänglich gemacht. Zur WebApp. (DIe Ladezeit ist auf Grund der Dateigröße von 5MB teilweise ein wenig länger, manchmal muss auch noch einmal aktualisiert werden) Prinzipiell ist das mit jeder Scratch-Anwendung möglich: