Augmelity – eine App fürs Homeschooling

Mit Augmelity (augmelity.com) lassen sich Bilder und Strukturen auf gedruckten Seiten mit erweitertem Inhalt unterlegen. Insbesondere im Homeschooling lassen sich so Buchseiten, oder Abbildungen auf diesen mit eignen Inhalten anreichern. In meinem Beispiel habe ich eine Figur für ein Arbeitsblatt gezeichnet, auf welcher der augmelity Viewer ein Video starten lässt.

Die besonders einfache Handhabung und die in Deutschland angesiedelte Firma machen diese App besonders sympathisch.
Mein Beispiel ist eine weiter Erweiterung meiner 10 Stationen iPad im Unterricht. 

Der direkte Download, bzw die Vorschau startet hier: https://app.box.com/s/6rn197pu28o6fsyy35fs8v3ovizap3sg

Technikprüfung II – ein einfaches Beispiel

Alle Kriterien für die Schülerleistung,  werden vom folgenden Beispiel erfüllt:

  1. ein Sensor -> Lautstärkesensorhttps://app.box.com/s/plan2vypf24j3sg5sojqkepjuqbh8p49
  2. zwei Aktoren – LED Licht und Servo (dieser analog)

Dieses Beispiel ist viel einfacher, als das vorangegangene. Hier sieht man sehr deutlich, dass die eigentlichen Anforderungen nicht sehr kompliziert umzusetzen sind. Es reicht prinzipiell einen Servomotor mit einem Calliope Mini zu verbinden. Der Calliope Mini, ebenso wie der BBC microbit, haben bereits Sensoren an Bord, die für die Anforderungen genutzt werden können.
In der Bastelecke habe ich dazu ein Video verlinkt.

Im Vergleich zum Toiletten-Licht-Lüfter Beispiel wird hier durch das Überschreiten von definierten Grenzwerten genau eine Aktion ausgelöst, während im anderen Beispiel verschiedene Aktionen ausgeführt werden, die dann auch noch während ihrer Ausführung unterbrochen werden können.

Arduino Version:

Das Programm der Arduino Version ist absolut identisch, man muss nur drei LEDs mit geeigneten Widerständen verbinden und die Pins richtig belegen. Für Arduino gibt es Sound-Sensoren, das sind im Prinzip kleine Mikrofone, die dann analoge Werte liefern. In Open Roberta über „Sensor analog“ einzubinden. (Werde ich demnächst testen)

Hier noch einmal zum Vergleich der Text der Prüfungsanforderung:

Technikprüfung Realschule BaWü mit Microcontrollern

In diesem Schuljahr 20/21 wird erstmals die neue Prüfungsform in der Realschule umgesetzt. Hier sollen Schüler mit einem Microcontroller Steuerungen oder Regelungen in einer projekthaften Form lösen. Als Vorschlag wird in den Unterlagen zur Prüfung von einer Schaltung gesprochen, wie man sie in Toiletten sehr häufig vorfindet: Mit Betreten der Toilette wird ein Licht angeschaltet. Nach einer gewissen Zeit beginnt der Lüfter anzulaufen, welcher nach Ausschalten des LIchtes noch eine Zeit nachläuft. Hört sich prinzipiell nicht ganz schwer an, aber kompliziert wird es durch die Möglichkeit, dass die Taste oder der Schalter zu jedem Zeitpunkt gedrückt werden kann und andere Zustände aufrufen muss. Eine zeitgesteuerte Variante kommt hier nicht in Frage (bis auf den sich einschaltenden Lüfter), d.h. das Programm muss an bestimmten Punkten „warten“, um dann in einen anders definierten Zustand zu wechseln. Diese Schaltung habe ich beispielhaft für Calliope Mini und Arduino mit Open Roberta umgesetzt.

Viel weniger kompliziert sind Projekte, bei welchen ein bestimmter Sensorwert genau eine Handlung auslöst, z.B. die Bahnschranke, die durch einen Ultraschallsensor ausgelöst wird und noch mit einem zusätzlichen Licht versehen wird. https://kreidezeit.kiwi/open-roberta-bastelecke/

Medien-Durchblick eine Veranstaltungsreihe im Ostalbkreis

Medienkompetenzprojekte wirken vor allem dann, wenn sie vor Ort Netzwerke aufbauen, die tragfähig sind, viele unterschiedliche Ansätze einbinden und in konkreten Projekten verwirklicht werden. Allein die Möglichkeit außerschulisch z.B. mit GreenScreen zu spielen kann bei Kindern die Sensibilität für veränderte Wirklichkeiten (FakeNews) anbahnen. Die gmünder wissenswerkstatt eule ist hierfür als Ort an welchem derartige Projekte stattfinden geradezu prädestiniert. Aber ein Ort allein ist nur die halbe Miete. Diese Projekte brauchen Menschen, die sich Gedanken machen, welche Herausforderungen auf welche Weise zu „handlen“ ist. Ich bin stolz und froh Teil eines solchen Netzwerkprojektes zu sein und darf auf unser Projekt https://medien-durchblick.de hinweisen. Ich hoffe auf neue Bekanntschaften und viele Diskussionen zum Thema.

Unterrichtsrezepte (?) fürs Distanzlernen

Als ich vor über 20 Jahren Lehramt studiert habe, war das damals schon selbst 20 Jahre im Umlauf befindliche Buch des Lehrerehepaars Grell „Unterrichtsrezepte“ immer wieder Stein des Anstoßes für intensive didaktische Erörterungen seitens verschiedenster Professoren. Für mich als junger Lehreamtsstudent erschienen die Gegenargumente für „Rezepte“ in der Unterrichtsplanung damals sehr schlüssig. Nach nun 20 Jahren Berufserfahrung und insbesondere auch nach ein paar Jahren in der LehrerInnenbildung sehe ich das doch sehr viel differenzierter.

In der Vorbereitung eines Workshops zu den didaktischen Grundüberlegungen für ein gelingendes Hybridmodell wurde mir sehr schnell sehr deutlich, dass es viele dieser rezeptartigen Überlegungen gibt und diese zum einen meist die planerische Grundhaltung der konstruktivistischen Didaktik einnehmen und zum anderen sehr viele Ideen und Methoden bereitstellen, die den Handlungsspielraum, aber auch die Überlegungen zur Leistungsbeurteilung im Unterricht enorm erweitern.

Eule – online Session – meet and code

In der Gmünder Wissenswerkstatt Eule findet in dieser Woche ein Online-Seminar Meet and Code für Kinder und Jugendliche statt. Das Angebot startet am Donnerstag, 10. September, von 10 bis 11.15 Uhr. In dieser Zeit wird online erklärt, wie eine einfache Android- oder iOS-App gebaut werden kann. Als Teilnehmer kann man bis 14 Uhr an seiner App zu Hause arbeiten. Ab 14 Uhr wird eine nicht verpflichtende Präsentation der Ergebnisse stattfinden. Voraussetzungen und Teilnahmelink sind unter https://www.gmuendereule.de/programm/kursdetails/course/app-gehts-sprechende-bilder-als-app.html zu finden.

Teams-Besprechungslink: https://t1p.de/eule-online

Zur Arbeitsplattform während der Session geht es hier:
https://padlet.com/alexweller/LMZ_Online_Angebot_AppProgrammierung

QR Code Generator – ohne Werbung oder Tracking

Für unterschiedliche Projekt in der Schule werden immer wieder QR Codes gebraucht. Bisher wurden dabei Seiten eingesetzt, die – wie im Internet üblich – Besucher tracken und Daten an Firmen wie g00gle oder faceb00k weitergeben. Damit in Zukunft QR Codes ohne diese Firmen erzeugt werden können, wurde unter https://kreidezeit.kiwi/scratch/qr-code-generator.html ein QR-Code Generator zur Verfügung gestellt, der absolut trackingfrei arbeitet. Der erzeugte QR Code wird einfach mittels eines Screenshots gespeichert. Man kann sogar die Fehlertoleranz des Codes einstellen, d.h. wie viel Code darf ohne Verlust des Codierten wegfallen. Es gibt natürlich viele Projekte dieser Art im Netz zu finden (Adressen unter Weiterlesen), das Besondere und evt auch die Möglichkeit Schüler von der Mächtigkeit von Scratch zu überzeugen, ist dass dieser Generator eben in dieser blockorientierten Sprache erstellt wurde und es durchaus möglich ist hier die Arbeitsweise in Ansätzen nachzuvollziehen.

Der Generator wurde aus…

#wirfürschule – ein intensiver online Hackathon

Die Idee einen online Hackathon zur Schule und zu den gerade deutlich werdenden Herausforderungen zu machen, fand ich sehr ansprechend. Genauso ansprechend waren und sind die PatInnen und Paten für die jeweiligen Herausforderungen, was für mich einer der entscheidenden Gründe fürs Mitdenken und kreativ werden war. Doch was tun? Für mich stand relativ schnell fest, dass ich gerne ein kleines überschaubares Thema, welches konkret und evt mit Ergebnis bearbeiten möchte. Nach ein wenig Hin- und Her im Slackuniversum des Hackathons, fiel mein Blick auf die Abbildung von Lerngängen und digitale Repräsentation von Touren. Leider war die große Gruppe nicht so recht zu überzeugen… Nur zwei interessierte MitstreiterInnen gaben unserem Projekt so viel Auftrieb, dass wir es bis zum letzten Tag und zu einem annehmbaren Ergebnis gebracht haben. Vielen Dank auch noch einmal von dieser Stelle. Ich glaube unser „e-book“ spricht für sich und wir laden alle BesucherInnen ein, sich darin einmal umzusehen, den Link zu teilen und evt. selbst auf Tour zu gehen.

https://t1p.de/wfs-hackathon-digitale-touren

 

Mit Thunkable x eine Webseite als App auf mobile Systeme bringen

Programmieren von Apps ist prinzipiell eine sehr aufwändige und durchaus komplizierte Sache, außer wenn man die Baukästen des App-Inventors oder auch von thunkable x verwendet. Ähnlich dem WYSIWYG Ansatz werden hier Funktionen, Buttons und Bilder einfach durch „Drag and Drop“ zusammengeschoben. Was bleibt ist die Logik, über die man länger nachdenken kann.

Mit diesen Baukästen kann man sehr einfach z.B. einen Webviewer installieren, der auf eine bestimmte Webseite zeigt und als App auf den gängigen mobilen Systemen oder auch als Web-App eingesetzt werden kann.

Die Möglichkeit den App-Inhalt, sowie das App-Design, ins Netz zu verlagern, macht von vielen systembedingten Voraussetzungen unabhängig. Ebenso sind Updates oder Veränderungen im Design nur eine Sache von wenigen Klicks. In diesem Arbeitsblatt wird gezeigt, wie einfach und schnell eine derartige App erstellt ist.

Zum App-Inventor wurde ein Schüler-Online-Angebot mit dem LMZ BaWü veranstaltet, welches hier zu finden ist.

Threema Work / Threema im Unterricht ( auch als QR Scanner) und ID ECHOECHO

In Baden-Württemberg können Lehrerinnen und Lehrer Threema Work als Messenger einsetzen. Dieser Messenger wurde durch Experten des Kultusministeriums geprüft und ist durch die durchdachte Verschlüsselung mehr als nur DSGVO konform.
Als ich in Klasse 5/6/7 einen Workshop zum Messenger für das Landesmedienzentrum durchgeführt habe, entstand meine Threema QR-Code Rallye, die hier verfügbar ist.

Als kleines Problem, welches jedoch durch Threema selbst gelöst werden kann, stellte sich heraus, dass viele Schülerinnen und Schüler auf ihren Android Geräten keinen QR-Code Reader installiert haben.

Threema kann auch als QR-Code Scanner eingesetzt werden.
Zum einen kann in jedem Chat ein QR-Code gescannt werden, d.h. wenn Schülerinnen und Schüler einen Text-QR-Code lesen sollen, reicht es z.B. der Lehrerin, dem Lehrer eine Nachricht mit diesem QR-Code zu schreiben.

Zum anderen kann die ID ECHOECHO sehr gewinnbringend eingesetzt werden, denn statt der Lehrerin, dem Lehrer eine Nachricht zu schreiben, kann der QR-Code direkt an die ID ECHOECHO gesendet werden. Dann muss niemand anderes eine Nachricht löschen.

ID ECHOECHO als schnelles Notizbuch

Die ID ECHOECHO kann immer gelöscht oder wieder neu installiert werden. Diese dient im eigentlichen Sinn zum Test der Verbindung mit Threema-Servern. Ich nutze diese ID sehr oft, um mir selbst Nachrichten zuzusenden, aus denen ich keine Notiz machen möchte, oder die ich einfach schnell zum weiteren bearbeiten speichern will. QR-Codes unterwegs scannen ist hier eine der wichtigsten Anwendungen.

ID ECHOECHO als Dateitransferwerkzeug

Eine andere wichtige Anwendung ist der Dateitransfer vom Computer zum Android-Handy ohne Kabel o.ä., denn über den Nutzer ECHOECHO kann man per Threema Web Dateien versenden, die dann einfach wieder zurückkommen, jedoch auch vom Smartphone aus geladen werden können. Perfekt zum Dateitransfer.

Wie dies gemacht wird werde ich in den nächsten Tagen als turory AB veröffentlichen.