Mit Thunkable x eine Webseite als App auf mobile Systeme bringen

Programmieren von Apps ist prinzipiell eine sehr aufwändige und durchaus komplizierte Sache, außer wenn man die Baukästen des App-Inventors oder auch von thunkable x verwendet. Ähnlich dem WYSIWYG Ansatz werden hier Funktionen, Buttons und Bilder einfach durch „Drag and Drop“ zusammengeschoben. Was bleibt ist die Logik, über die man länger nachdenken kann.

Mit diesen Baukästen kann man sehr einfach z.B. einen Webviewer installieren, der auf eine bestimmte Webseite zeigt und als App auf den gängigen mobilen Systemen oder auch als Web-App eingesetzt werden kann.

Die Möglichkeit den App-Inhalt, sowie das App-Design, ins Netz zu verlagern, macht von vielen systembedingten Voraussetzungen unabhängig. Ebenso sind Updates oder Veränderungen im Design nur eine Sache von wenigen Klicks. In diesem Arbeitsblatt wird gezeigt, wie einfach und schnell eine derartige App erstellt ist.

Zum App-Inventor wurde ein Schüler-Webinar mit dem LMZ BaWü veranstaltet, welches hier zu finden ist.

Threema Work / Threema im Unterricht ( auch als QR Scanner) und ID ECHOECHO

In Baden-Württemberg können Lehrerinnen und Lehrer Threema Work als Messenger einsetzen. Dieser Messenger wurde durch Experten des Kultusministeriums geprüft und ist durch die durchdachte Verschlüsselung mehr als nur DSGVO konform.
Als ich in Klasse 5/6/7 einen Workshop zum Messenger für das Landesmedienzentrum durchgeführt habe, entstand meine Threema QR-Code Rallye, die hier verfügbar ist.

Als kleines Problem, welches jedoch durch Threema selbst gelöst werden kann, stellte sich heraus, dass viele Schülerinnen und Schüler auf ihren Android Geräten keinen QR-Code Reader installiert haben.

Threema kann auch als QR-Code Scanner eingesetzt werden.
Zum einen kann in jedem Chat ein QR-Code gescannt werden, d.h. wenn Schülerinnen und Schüler einen Text-QR-Code lesen sollen, reicht es z.B. der Lehrerin, dem Lehrer eine Nachricht mit diesem QR-Code zu schreiben.

Zum anderen kann die ID ECHOECHO sehr gewinnbringend eingesetzt werden, denn statt der Lehrerin, dem Lehrer eine Nachricht zu schreiben, kann der QR-Code direkt an die ID ECHOECHO gesendet werden. Dann muss niemand anderes eine Nachricht löschen.

ID ECHOECHO als schnelles Notizbuch

Die ID ECHOECHO kann immer gelöscht oder wieder neu installiert werden. Diese dient im eigentlichen Sinn zum Test der Verbindung mit Threema-Servern. Ich nutze diese ID sehr oft, um mir selbst Nachrichten zuzusenden, aus denen ich keine Notiz machen möchte, oder die ich einfach schnell zum weiteren bearbeiten speichern will. QR-Codes unterwegs scannen ist hier eine der wichtigsten Anwendungen.

ID ECHOECHO als Dateitransferwerkzeug

Eine andere wichtige Anwendung ist der Dateitransfer vom Computer zum Android-Handy ohne Kabel o.ä., denn über den Nutzer ECHOECHO kann man per Threema Web Dateien versenden, die dann einfach wieder zurückkommen, jedoch auch vom Smartphone aus geladen werden können. Perfekt zum Dateitransfer.

Wie dies gemacht wird werde ich in den nächsten Tagen als turory AB veröffentlichen.

Wir programmieren eine Android App – LMZ Webinar für SchülerInnen

Eine Android App programmieren ist mittlerweile auf vielfältige Art und Weise möglich. Mit einem Webinar speziell für Schülerinnen und Schüler bot das Landemedienzentrum LMZ Baden-Württemberg eine Möglichkeit an, während der Zeit der Schulschließung auch in diesem Bereich neue Horizonte zu entdecken.

Dieses Webinar wurde mit Materialien der Initiative: www.appcamps.de erstellt und ist unter dem Weiterlesen Tag zugänglich.

Digitale Sprechstunde: Leichter Einstieg in Moodle!

Für die momentan außerordentliche Situation in den Schulen hat das Landesmedienzentrum digitale Sprechstunden organisiert. Unter anderem wird in diesen Sprechstunden über das Lern-Management-System Moodle gesprochen. In kurzen Webinaren werden die wichtigsten Grundfunktionen erklärt.

Die Folien des Webinars, welches am Freitag 27.03. durchgeführt wurde finden Sie unter weiterlesen:

Aus Scratch Programmen eine WebApp generieren

Für meinen Informatik Unterricht in Klasse 7 habe ich ein Scratch-Programm entworfen, in welchem veranschaulicht wird, wie Dezimalzahlen in Binärzahlen umgewandelt werden können. Damit die Schülerinnen und Schüler schnell Zugriff auf diese Anwendung haben, habe ich diese sozusagen als WebApp für unsere iPads zugänglich gemacht. Zur WebApp. (DIe Ladezeit ist auf Grund der Dateigröße von 5MB teilweise ein wenig länger, manchmal muss auch noch einmal aktualisiert werden) Prinzipiell ist das mit jeder Scratch-Anwendung möglich:

(ein wenig nerdig) Bootloader flashen bei Arduino nano

Seit ich mit der Arduino Welt von Open-Roberta® experimentiere, gab es den Wunsch „günstige“ Microcontroller einzusetzen. Der Arduino nano wäre der geeignetste Kandidat für diesen Einsatz gewesen, doch hat Arduino 2018 den bootloader gewechselt und die überwiegende Anzahl der Nanos verwendet den alten Bootloader (das ist der Softwarebestandteil der Controllers, der für die Kommunikation mit der IDE verantwortlich ist). Nach langem Suchen und schon kurz vor dem Aufgeben, machte mich eine Roberta-CoachIn darauf aufmerksam, dass man ja den alten Bootloader duch den neuen ersetzen kann. Die in der Open-Roberta Bastelecke zu findende Beschreibung geht auch auf einen Artikel im Netz zurück, der dieses Verfahren gut beschreibt. Damit aber noch mehr „Bastler“ mit Arduino und Open-Roberta erfolgreich sein können, möchte ich dieses Verfahren auch auf deutsch und mit einem deutlichen Fritzing weiter verbreiten.
Beschreibung jetzt vorhanden!

geschickt kontern in sozialen Netzwerken

Nach der neusten JIM Studie sehen ca. 4 von 10 Jugendlichen sog. Hate auf WhatsApp oder in anderen sozialen Netzwerken. Nach mehr als fünf Jahren in Schülerworkshops weiß ich, dass SchülerInnen hier oft ihre eigene Art und Weise haben damit umzugehen. Viele schießen zurück, manche bleiben still und werden traurig. Sehr selten sehe ich einen Konter, wie die Initiative BitteWas!? es vorschlägt. Aus diesem Grund habe ich eine kleine Übung dazu entwickelt. …natürlich OER

10 iPad Stationen für die LehrerInnenfortbildung

Für eine LehrerInnenfortbildung wurde 10 Stationen im OER Bereich abgelegt, die, da mit Tutory gemacht, gerne angepasst, verändert und weitergegeben werden können.

Diese Stationen wurden angepasst an die Situation entworfen, haben jedoch den Gedanken zugrundeliegen, dass viele unterschiedliche Niveaus bedient werden können.

 

Tasker – Smartphone Automatisierung für Android

Da ich mich gerade intensiv mit kleinen „Maker“ Projekten, wie dem Personenzähler per Wlan beschäftige, stoße ich immer wieder auf Hinweise, dass es wohl üblich ist, in großen Geschäften oder auch in Smart-City Projekten Wlan Geräte zu registrieren und für Profilbildungen zu speichern.
Wie das funktioniert erklärte der Computer Club2 hier: http://tiny.cc/wlan
(wenn Sie dem Link folgen, werden Sie auf youtube umgeleitet und Sie verlassen diesen Server).

Da ich aber auf keinen Fall jedes Mal, wenn ich das Haus verlasse mein Wlan ausschalten möchte, oder dort, wo ich bekannte Wlans vorfinde mich wieder einloggen möchte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, diese Vorgänge zu automatisieren. Da diese Automatisierung appbasiert funktioniert, ich dazu auch den Standort verwende, muss natürlich darauf hingewiesen werden, dass letztlich nie wirklich geklärt werden kann, ob diese App „sicher“ ist. Dazu werde ich später die Privacy-Policy von Tasker verlinken. Für meine Automatisierung verwende ich die App Tasker.

Tasker bietet diese Automatisierung an. Mit dieser App lege ich fest wo ich Wlan aktiviert haben möchte und dass mein Smartphone sich am Arbeitsplatz – also in der Schule auf lautlos stellt. Momentan geht es mir um diese einfachen Automatismen, jedoch ist mit dieser App noch Vieles mehr möglich, was man nicht zuletzt auch an den Community-Foren sehen kann, in welchen viele Vorschläge zum smarteren Gebrauch der App und damit auch des Smartphones gesammelt sind.

Meine einfachen Szenarien brauchen nur wenige Klicks…

Aus statt ein? – Kann ich hierzu wirklich einen Vortrag machen?

…im ersten Moment dachte ich nein – da ich ja gerade anders herum denke. „Aus statt ein?“ war eine Veranstaltung des Gesundheitsnetzwerks Gügling, bei der Nikolas Danzinger – Suchttherapeut der Diakonie und ich als Medienpädagoge zu dieser Aussage in Bezug auf digitale Medien Stellung nehmen sollten.

Wenn es nach mir ginge, dann müssten wir eher daran arbeiten eine digitale Kultur zu erschaffen, als auszuschalten. Mit einer digitalen Kultur meine ich nicht nur zocken bis zum abwinken (ja das gehört dazu, natürlich nicht immer ;-), sondern auch das Klären wichtiger Grundlagen, die mit unseren Smartphones erst einmal nicht diskutiert wurden. Neben der absoluten Notwendigkeit, dass Schulen endlich einen Messenger-Dienst zur sicheren datenschutzkonformen Kommunikation einführen und verwenden, meine ich auch Grenzbereiche des Möglichen, also dass ein Smartphone unter keinen Umständen am Steuer benutzt werden sollten. So war der Titel der Veranstaltung – Aus statt ein? – für mich eher ein schwieriges Szenario, denn mit ausgeschalteten Handys kann man weder Medien produzieren noch Datenschutzeinstellungen betrachten.